Siegfried Nagl

1963

‚‚Am 18. April 1963, im Zeichen des Widders geboren, musste ich als drittes von vier Kindern schon früh lernen, was es braucht, um eine Meinung zu vertreten und den eigenen Kopf auch durchzusetzen.“

Ministrant

‚‚Von der Erziehung durch meine Eltern über das Studium bis zum heutigen Tag war Religion immer ein wichtiger Teil meines Lebens. In Graz haben über 100 verschiedene Religionsgemeinschaften ihr Zuhause gefunden und als Bürgermeister forciere ich stets das friedliche Miteinander und den Dialog zwischen den Religionen. Die Achtung vor allen gläubigen Menschen ist mir ebenso wichtig wie der Kampf gegen den Missbrauch von Religionen.“

Pfadfinder

‚‚Das Pfadfinderwesen hat mich von Kindheit an bis zum heutigen Tag stark geprägt. Hier habe ich eine erste demokratische Gemeinschaft erlebt, in der die eigenen Stärken und auch die soziale Kompetenz gefördert und weiterentwickelt wurden. Neben den Abenteuern, die ich bei den Pfadfindern erleben durfte, standen aber schon früh die ehrenamtliche Tätigkeit in Form der „Guten Tat“, die Einstellung gegenüber der Natur und auch der positive Wettbewerb  im Mittelpunkt. Da man ein Leben lang Pfadfinder bleibt, helfe ich auch heute noch aktiv mit, wenn es meine Zeit zulässt.“

Studium

‚‚Nach dem Besuch der Bundeshandelsakademie Graz schloss ich im Jahr 1988 das Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität ab. Danach durfte ich die Verantwortung im elterlichen Betrieb in der Grazer Innenstadt übernehmen. Der Innenstadthandel ist mir seit jeher ein großes Anliegen.“

Skifahren

‚‚Sport spielt eine große Rolle in meinem Leben und ist der perfekte Ausgleich zu meinem Beruf. Das Skibergsteigen mit Freunden gehört da auch dazu.“

Natur

‚‚In der Natur kann ich meine Batterien wieder aufladen und hole mir die Energie, die ich für meine Aufgaben verwende, am Berg wieder zurück.“

Fussball

‚‚Als Jugendlicher habe ich jeden Tag Fußball gespielt und liebe dieses Spiel bis heute. Es hat mir eine Grundfitness verschafft, von der ich heute noch profitiere.“

Baldo

‚‚Mit unserem Nachbarshund Baldo verbrachte ich viel Zeit, er war oft und gerne bei uns zu Besuch. Leider weilt er schon lange nicht mehr unter uns und ich vermisse ihn sehr.“

2003

‚‚Das Jahr 2003 war ein sehr einschneidendes für mich. Seit damals darf ich als Bürgermeister Gesamtverantwortung für diese unsere Stadt tragen. Gemeinsam mit einem großartigen Team ist es mein Ziel, unsere Stadt jeden Tag ein Stück lebenswerter zu machen.“

Wandern

‚‚Zum 80. Geburtstag von Generalvikar Leopold Städtler war es sein Wunsch, mit Waltraud Klasnic, Hermann Schützenhöfer und mir auf den Berg zu gehen. Wir erlebten damals mit diesem eindrucksvollen Geistlichen einen wirklich wunderschönen Tag am Admonter Kalbling.“

Oberlandler

‚‚Die Oberlandler sind ein karitativer Verein, bei dem ich sehr gerne ehrenamtlich tätig bin, weil er drei Dinge in den Mittelpunkt stellt, die mir persönlich auch wichtig sind: Wohltätigkeit, Brauchtum und Freundschaft.“

Käserei

‚‚In der Fachhochschule Alt-Grottenhof, die seit Jahrzehnten junge Menschen hervorragend ausbildet, hatte ich die Gelegenheit, selbst einmal Käse zu verarbeiten. Wenn so mancher meint, der Nagl fabriziere nur Käse, kann ich jetzt erwidern: Aber er schmeckt wenigstens!“

Malen

‚‚Um den Kopf freizubekommen probiere ich gerne neue und fordernde Dinge aus, die mit meiner politischen Tätigkeit nichts zu tun haben. Hier habe ich die Chance in einem Atelier ergriffen und mich als Maler versucht.“

50er

‚‚Es ist schön, in der Lebensmitte angekommen zu sein. Ich fühle mich nicht nur freier und ruhiger, sondern auch voller Energie und Tatendrang.“