Übertitel oder Jahreszahl: September 2021

Die Sozial Card

Photo credit: ©Grazer Volkspartei

Sub Titel: Die Sozialcard gilt als Meilenstein

Content Titel: Vorbild in der Sozialpolitik von Graz

Als erste Stadt Österreichs beschloss Graz im Jahr 2012 die Einführung einer „Sozialcard“. Das Ziel dahinter: Menschen mit geringem Einkommen, das unter der Grenze der gesetzlichen Vorgaben liegt (derzeitiges Haushaltseinkommen unter 1.018,55 €), die Inanspruchnahme verschiedenster Leistungen der Stadt Graz, ihrer Eigenbetriebe und privaten Einrichtungen zu ermöglichen.

Es bedarf folgende Voraussetzungen:

  • Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Hauptwohnsitz seit mindestens einem Jahr in Graz
  • Österreichische Staatsbürgerschaft bzw. ausländische Personen mit einem über drei Monate hinaus gültigen Aufenthaltstitel sowie einem Nachweis der Bedürftigkeit

Wer die grundsätzlichen Voraussetzungen für den Erhalt einer SozialCard erfüllt, kann die SozialCard beantragen und kann damit unter anderem von der Weihnachtsbeihilfe und der Schulaktion des Sozialamtes (Gutscheinaktion) sowie dem Energiekostenzuschuss (Geldleistung) profitieren.

Überdies berechtigt diese Karte zur Teilnahme an der „Österreich Tafel“, an der Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“ sowie zur Einkaufsmöglichkeit in den Vinzi-Märkten.

Unter der im Jahr 2017 neu gebildeten, schwarz-blauen Regierungskoalition konnte der Leistungskatalog der SozialCard – ganz entgegen den Befürchtungen und Unkenrufen der Opposition wegen angeblich in Graz Einzug haltender sozialer Kälte – sogar noch weiter ausgebaut werden.

Nicht nur passgenaue Hilfen mittels zweckgewidmeter Gutscheine für die Schulaktion und die Weihnachtsbeihilfe sowie zeitgemäße, niederschwellige Formulare für die Online-Beantragung für Energiekostenzuschuss und Weihnachtsbeihilfe wurden eingeführt, sondern auch laufend Erweiterungen vorgenommen, wie zum Beispiel:

  1. Vergünstigter Preis im Sommerprogramm für Kinder von SC-Beziehern
  2. Gratis WC-Benutzung für SC-Inhaber bei öffentlichen WC-Anlagen
  3. Gratis Musikunterricht über „Gemeinsam.sicher“ und das Projekt Kunstschiene
  4. Schulaktionserhöhung um 20 Prozent (von 50 auf 60 Euro/Kind)
  5. 50 Prozent Ermäßigung beim Publikumseislauf
  6. Gratis Mitgliedschaft für Kinder in Sportvereinen ab 2021
  7. Gratis Nachhilfe bei bitSocial

Ein wesentliches Motiv für die Beantragung der SozialCard ist für einkommensschwache Menschen die ermäßigte Jahreskarte für die Holding Graz-Linien, welche für diese Zielgruppe nur 50 € kostet. Die Stadt Graz hat allein für das Jahr 2021 stattliche 1,5 Millionen Euro an Aufwandsgenehmigungen für Aktionen im Rahmen dieser Karte budgetiert. Insgesamt nehmen in Graz knapp über 10.000 Haushalte die SozialCard in Anspruch. Damit kann man die Einführung der SozialCard in Graz, die auch national und international Beachtung und Nachahmer fand, ohne Übertreibung als Meilenstein in der Sozialarbeit der Stadt bezeichnen.

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