Übertitel oder Jahreszahl: Februar 2021

Die Grazer Metro

Photo credit: ©Grazer Volkspartei

Sub Titel: Das Durchschlagen des gordischen ÖV-Knotens

Content Titel: Die Tram als erste U-Bahn

Ein wahres Mammut-Projekt von überregionaler Bedeutung konnte von der Stadt Graz gemeinsam mit dem Land Steiermark und dem Bund gestemmt und 2015 seiner Bestimmung übergeben werden. Die Rede ist vom Grazer Hauptbahnhof, der mit einem Aufwand von 260 Millionen Euro zu einem hochmodernen Verkehrsknoten ausgebaut wurde.

Wegen seiner architektonisch auffälligen Bauweise mit einer ovalen, goldschim­mernden Überdachung wurde er nach einem Wettbewerb einer großen Tageszeitung mit dem Namen „Golden Eye“ bedacht.

Im Hinblick auf die neuen Verkehrsanbindungen (Koralmbahn, Semmeringtunnel) und die zu erwartenden Frequenzsteigerungen galt es auch den Grazer Hauptbahnhof, der täglich von 30.000 Fahrgästen bevölkert wird, zukunftsfit zu machen.

So nutzte Graz die gemeinsamen Anstrengungen mit dem Land Steiermark und der ÖBB, um die Anbindungen des regionalen Öffentlichen Verkehrs an die nationalen und internationalen Verbindungen herzustellen. So sind die Tram-Linien 1, 3, 6 und 7 seither unmittelbar mit der ÖBB-Bahnstrecke verknüpft.

Der baulich wohl aufwändigste Abschnitt betraf die bereits im Jahr 2012 fertiggestellte Unterführung. Dabei verschwindet die Straßenbahn in der Annenstraße unter die Erde und kommt erst in der Eggenberger Straße wieder an die Oberfläche. Das bedeutet eine signifikante Entlastung für den Verkehr an der Oberfläche.

Wenn man so will, ist also die Straßenbahntrasse unter dem Hauptbahnhof die erste Grazer U-Bahn, wenn auch nur auf einer Länge von einigen hundert Meter.

Das gesamte Projekt „Graz Hauptbahnhof 2020″ umfasste neben der Nahverkehrsdrehscheibe auch den Ausbau sämtlicher Infrastrukturen wie den Süd- und Nordkopf des Bahnhofs, die Adaptierung der Bahnsteig- und Gleisanlagen, die Verlängerung von Bahnsteigen und den Neubau des nördlichen Personentunnels sowie dessen Verlängerung bis in die Waagner-Biro-Straße.

Maßnahmen für Menschen mit Behinderung, moderne Leitsysteme und Verbesserungen für Pendlerinnen und Pendler sowie umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen für die Grazer Wohnbevölkerung rundeten das ehrgeizige Programm ab.

Mittlerweile sind in Graz weitere wichtige, wenn auch weniger aufwändige, Nahverkehrsknoten (Puntigam, Don Bosco) Realität geworden.

Auch die Pläne für zumindest einen weiteren Nahverkehrsknoten sind gereift: in Gösting soll – unabhängig von den Plänen zum Bau einer Mini-Metro – in jedem Fall eine weitere Schnittstelle errichtet werden, welche den städtischen ÖV mit den ÖBB-Zügen verbindet.

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