Band 2 von „Historisches aus Graz“ wurde heute präsentiert

Er zählt zu unseren fleißigsten Redakteuren, liefert pünktlich Ausgabe für Ausgabe spannende Themen, pointiert formuliert und reich bebildert. Und das alles seit rund zwei Jahrzehnten ehrenamtlich. Seine Blicke in die Geschichte der Stadt Graz sind ganz besondere, denn sie sind auch auf jene Winkel gerichtet, die man in den „großen“ Geschichtsbüchern vergeblich sucht.

Professor Dr. Karl Albrecht Kubinzky hat sich nach 2010 erneut aufgerafft und 55 Beiträge, die im Zeitraum zwischen Herbst 2009 und Sommer 2016 in unserer BürgerInneninformation Graz, kurz BIG, erschienen sind, bei Leykam zwischen zwei Buchdeckel pressen lassen. Band 1 war bereits nach Weihnachten 2010 ausverkauft und ein ähnliches „Schicksal“ könnte auch der Fortsetzung mit dem Titel „Historisches aus Graz. Als gestern noch heute war“ drohen.

Zeitreisen haben auch ihren Reiz
Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, der heute zur Buchpräsentation ins Rathaus geladen hatte, war voll des Lobes für den engagierten BIG-Redakteur: „Es ist ein besonders schöner Anlass, das Folgewerk eines Historikers vorstellen zu dürfen, der sich mit seinem unglaublich großen Wissen und einer ebenso umfassenden Sammlung immer gerne einbringt und in seiner Schatzkiste wühlt, damit wir die Geschichte unserer Stadt nicht vergessen.“
Professor Kubinzky selbst bezeichnete sich als einen leidenschaftlich Reisenden: „Und die Zeitreise hat auch ihre Reize.“ Den Unterschied zwischen seinem Buch und den BIG-Beiträgen erklärte der Historiker so: „In der BIG würde ich gerne noch viel mehr schreiben und weitere Bilder platzieren. Letzteres konnte ich zumindest in ‚Historisches aus Graz, Teil 2‘ realisieren. So sind dort mehr als 300 Bilder zu den unterschiedlichsten Themen zu finden: Ich schreibe über bedeutende Frauen, über Nobelpreisträger, über den Herrn Frankenstein, die Familie Washington, auch über die Wiener Straße und Gerüche in Graz. Für mich erzeugt das Wissen um die Stadtgeschichte Identität und ist ein Schritt hin zur urbanen Zufriedenheit.“ Das sah auch Bürgermeister Nagl so und dankte Professor Kubinzky dafür wie für sein Engagement insgesamt.

Ob es einen dritten Band geben wird, das ließ der Autor noch offen. Wir von Seiten des BIG-Teams hoffen es sehr. In der Dezember-Ausgabe der BIG jedenfalls erscheint sein Beitrag wie gewohnt.